Katarakt – Behandlung des Grauen Stars
im MVZ an der Oper

Der Graue Star (Katarakt) stellt die Alterung der menschlichen Linse dar – diese trübt nach und nach ein und die Betroffenen sehen im Alltag immer schlechter.

Brille oder Kontaktlinsen bringen meist keine Besserung der Sehkraft. Sobald das alltägliche Leben durch die reduzierte Sehkraft eingeschränkt wird oder Autofahren nicht mehr zulässig ist, kann eine Operation, welche die Sehkraft wiederherstellt, sinnvoll sein. 

Folgende Symptome können auf das Vorliegen einer Katarakt hindeuten:

  • Verschwommenes, undeutliches, vernebeltes oder verschleiertes Sehen
  • Verändertes Farbensehen
  • Probleme bei nächtlichem Autofahren, da die Autoscheinwerfer zu hell erscheinen
  • Probleme mit dem grellen Schein von Lichtern oder der Sonne
  • Häufige Änderungen Ihrer Brillenstärke
  • Doppeltes Sehen

Premiumlinsen zur Kataraktbehandlung

Bild Auge

Raphael Neuhann - MVZ Augenarzt München

Link zu Video

Videos zu diversen Eingriffen am Auge finden Sie hier.

Vor der Operation

Als Grundlage der Vorbereitung und Beratung dient die ausführliche Diagnostik des gesamten Auges. In dem anschließenden Arzt – Patientengespräch erfahren wir zum einen Ihre Erwartungen an die Operation und besprechen zum anderen eingehend die Vorteile und Risiken der geplanten Kataraktoperation.

Des Weiteren wird Ihren Wünschen und den Möglichkeiten entsprechend die für Sie richtige, individuell kalkulierte intraokulare Linse (Premiumlinse) ausgesucht. Diese maßgeschneiderte Lösung, die auch komplexe Sehfehler berücksichtigt, kann, wenn gewünscht, den Gebrauch der Brille bzw. Kontaktlinse selten werden lassen.

Der Eingriff kann sowohl klassisch mit Skalpell oder mit einem Laser – dem Femtosekundenlaser – durchgeführt werden. Eventuell anfallende Zusatzkosten bei der Wahl der Kunstlinse oder der Laserbehandlung werden ebenso besprochen wie die Leistungen, welche die Krankenkassen übernehmen. Einen individuellen Kostenvoranschlag können wir gerne erstellen.


Intraokulare Linsen - Premiumlinsen

Für ein perfektes Ergebnis ist es wichtig, das richtige Linsenmodell zu wählen. Wir verfügen über ein breites Spektrum an Intraokularlinsen – den sogenannten Premiumlinsen.

Sie haben dabei die Wahl zwischen asphärischen monofokalen Linsen, torischen Linsen, multifokalen Linsen, trifokalen und trifokal-torischen Linsen mit oder ohne Blaufilter, Add-on Linsen, irisfixierten Linsen sowie Sulcus-Linsen. Alle diese Premiumlinsen enthalten wie unsere eigene Linse einen UV-Filter, der schädliches UV-Licht zu nahezu 100% absorbiert.


Monofokale Linsen

Monofokale Linsen ermöglichen es in einer zuvor bestimmten Entfernung z.B. in der Ferne scharf zu sehen. Für den Nahbereich brauchen Sie dann eine Lesebrille. Dies geht auch umgekehrt: z.B. Lesen ohne Brille dafür Brille für die Ferne.

Multifokale Linsen

Multifokale Linsen vereinen unterschiedliche Korrekturstärken und genügen so wechselnden Sehanforderungen. Mit ihnen können Weit- bzw. Kurzsichtigkeit zusammen mit der Altersweitsichtigkeit behoben werden. Für diese multifokalen Premiumlinsen gelten sehr strenge anatomische Voraussetzungen, weshalb nicht alle Patienten dafür geeignet sind.

Add-on Linsen

Add-on Linsen werden in einem minimal-invasiven Verfahren vor eine bereits implantierte Kunstlinse gesetzt. Sie gleichen geringe Restfehler von Kurz- oder Weitsichtigkeit aus. Sie kommen meist dann zum Einsatz, wenn trotz aller Berechnungen die Zielrefraktion nicht perfekt erreicht wurde.

Torische Linsen

Die torischen Linsen werden speziell für Sie vermessen und bestellt. Sie werden individuell gefertigt und gleichen den Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) aus.

Trifokale, Progressive, Diffraktive, Echelette und extended depth of focus Linsen

Neue Sonderformen der multifokalen Linse sind die neuen Implantate, welche auch den mittleren Abstandsbereich – z.B. Computerbildschirm – abbilden. Jedes dieser genannten multifokalen Implantate hat Stärken und Schwächen. Diese kennen wir, weshalb bei der Beratung zu dieser sehr speziellen Korrektur viel Augenmerk auf Ihre persönlichen Bedürfnisse, Vorlieben und Erwartungen gelegt wird. Wir beraten Sie hier gerne individuell und finden die für Sie passende Variante – mit möglichst geringem Risiko!

Irisfixierte Linsen

Die irisfixierte Linse ist eine spezielle Linse, die zwischen der Hornhaut und der Iris in die sogenannte Vorderkammer des Auges eingesetzt wird. Der jeweilige Brechkraftfehler Ihres Auges wird so korrigiert. Diese Linse eignet sich, um besonders hohe Kurzsichtigkeiten auszugleichen.


Ablauf der Operation

Der Eingriff dauert 10 bis 20 Minuten, erfolgt ambulant und mit lokaler Betäubung nur mit Augentropfen also ohne Spritze auf Wunsch auch im Dämmerschlaf. Operiert wird immer erst ein Auge. Die Behandlung des zweiten Auges geschieht nach wenigen Tagen oder in manchen Fällen auch deutlich später. In Ausnahmefällen können auch beide Augen in einem Aufenthalt operiert werden.

Durch eine etwa 2 mm kleine Öffnung am Rande der Hornhaut legen wir einen Zugang und entfernen die getrübte Linse mithilfe eines Lasers und/oder Ultraschalls. Diese wird dann durch die zuvor gewählte IntraokularlinsePremium IOL – ersetzt. Ein Anästhesist sowie unser geschultes OP-Team überwacht ihre körperliche Verfassung sowie Herz- und Kreislaufsystem und betreut sie durchgehend auch wenn sie aufgrund der Sedierung vorübergehend schlafen.


Risiken der Operation

In seltenen Fällen kann es wie bei jedem operativen Eingriff zu einer Infektion am Auge kommen. Damit dies möglichst nicht geschieht, halten wir uns an strenge Hygienerichtlinien und belüften den Operationsraum mit hochgereinigter Luft.

In manchen Fällen stimmt die Brechkraft der implantierten Linse nicht, was dazu führt, dass die Fehlsichtigkeit nicht wie geplant richtig behoben wird. Ein zweiter Eingriff kann dieses Problem lösen.

Ebenso selten zögert eine unerwartet stärkere postoperative Entzündung den Heilverlauf hinaus. Wir betreuen Sie solange, bis das Operationsziel erreicht ist. Manchmal wird die optimal erreichbare Sehleistung durch ein Netzhaut- oder Hornhautödem gestört. Dieses Ödem muss dann separat behandelt werden.

Gelegentlich steigt auch der Augeninnendruck weit über die Norm, was ebenfalls die Sehleistung reduziert. Da wir nahezu alle Komplikationen, die auch in seltenen Fällen entstehen können, kennen, empfehlen wir, die erste postoperative Visite innerhalb der ersten 12-24 Stunden durchzuführen. Es ist wichtig zu verstehen, dass auch eine moderne Kunstlinse die Fähigkeiten einer jugendlichen, körpereigenen Linse nicht perfekt ersetzen kann.


Nach der Operation

Wir legen Ihnen nach der Operation für die erste Nacht einen sterilen Verband an. Dieser wird am nächsten Tag im Rahmen der postoperativen Kontrolle entfernt. Das behandelte Auge kann in der ersten Tagen und Wochen nach der Operation häufiger tränen und gerötet sein. Im Laufe von vier bis sechs Wochen nach der Operation schwankt die Brechkraft des Auges noch, verbessert sich jedoch stetig.

Nach wenigen Tagen – spätestens nach einer Woche – können Sie bereits wieder in die Arbeit gehen. Meiden Sie aber bitte ca. sechs Wochen lang Leistungssport, Schwimmen und starke körperliche Belastungen. Sollte eine Brillenanpassung notwendig sein, ist diese bereits nach vier bis sechs Wochen empfehlenswert.


Katarkt-Behandlung im MVZ an der Oper

Bild links

Öffnungszeiten des MVZ an der Oper Dr. Neuhann - Augenarzt München

Patienteninfo

Im MVZ an der Oper in München erwartet Sie ein kompetentes, freundliches Team, national und international ausgezeichnete Augenärzte sowie die aktuell modernen Behandlungsmethoden mit und ohne Skalpell.

Sollten Sie Fragen zur Behandlung des Grauen Stars haben, beantworten wir diese gerne in einem persönlichen Gespräch.

Vereinbaren Sie hierzu einen Termin in unserem MVZ an der Oper in München unter 089 / 230 889 0 oder gleich online. Wir freuen uns auf Sie!

MVZ Augenärzte

an der Oper

Residenzstraße 9

80333 München


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